BiMot ist ein bilaterales französisch-deutsches Projekt mit einem zweifachen Ziel:
i) Der Entwicklung von Hybrid Titanium/Bioactive Hydrogel Implantaten
ii) Der Entwicklung von Technologien zur Echtzeit-Überwachung der Implantatleistung
“Auf die aktuelle Implantatgeneration haben wir ohne Eingriffe größtenteils keinen Zugriff. BiMot befasst sich mit Unterstützung des NMI der Universität Tübingen und seiner Expertise im Gebiet Biosensoren mit diesem Problem und entwickelt implantierbare Sensoren, die an den Implantaten befestigt werden können. Dies ist ein Aspekt der "Intelligenten Implantate", die dem Arzt die Informationen selbst liefern, die er für die klinische Anwendung benötigt. Wir glauben, dass die Implantatüberwachung und die durch medizinische Komplikationen verursachten Kosten damit beträchtlich reduziert werden können und den Patienten mehr Sicherheit geboten wird. Ein weiterer Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass die Anzahl der Tierversuche im Rahmen der Implantatentwicklung beträchtlich verringert werden könnte. Wir sind von der Wichtigkeit des Grundsatzes der 3Rs bezüglich Tierversuchen überzeugt (Replacement, Reduction, Refinement - Vermeidung, Verminderung, Verbesserung) und glauben, dass der Einsatz von in-vivo-Sensoren zu seiner Umsetzung beitragen kann. "
Dr. Nihal Engin VRANA, Fundamental Research Manager